Es ist nicht immer einfach, eine/n Heranwachsende/n im Haus zu haben, der aus voller Kraft versucht, ihre oder seine Flügel zu strecken. Der Nachwuchs springt aus dem Nest, auch wenn
es mit dem Fliegen nicht immer richtig gelingen will. Manche Eltern kann schon an den Rand der Verzweiflung führen. Väter und Mütter wissen, dass man ihren Zöglingen Freiraum zugestehen muss. Gleichzeitig will man ihnen natürlich auch Rückhalt bieten und die große Frage ist, wie man diese Gratwanderung besteht. Im Alltag geht man sich so manches Mal etwas aus dem Weg. Aber wenn dann die Feiertage kommen, fragt man sich, wie man sie am besten begeht. Das gilt natürlich gerade auch für die Geburtstage. Mit 16 Jahren wollen die meisten Jugendliche ihren Geburtstag mit Freundinnen und Freunden feiern. Für so manche Jubilare gehört dazu auch Alkohol. Man sollte also abstimmen, wie viel Bier angemessen ist und darauf achten, dass nicht mehr als Alkohol als vorgesehen „eingeschmuggelt“ wird. Abgesehen von der Party im Freundeskreis wäre es jedoch auch schön, eine Sweet Sixteen-Feier mit Verwandten und Bekannten abzuhalten. Sie werden sich sicherlich über eine Einladung zum 16. Geburtstag, zum Beispiel ihrer Nicht oder ihres Neffen, freuen!
Es kann schon sein, dass dieser Vorschlag bei dem Jubilar oder der Jubilarin selbst dagegen nicht unbedingt sofort einen Sturm der Begeisterung auslöst. Aber mit ein bisschen Überredungskunst lassen sich viele Heranwachsende doch dafür gewinnen.
Weshalb genügt nicht eine Party mit Gleichaltrigen?
Kennen Sie den folgenden Reim des deutschen Nobelpreisträgers für Literatur Paul Heyse:
Soll das kurze Menschenleben
immer reife Frucht dir geben,
musst du jung dich zu den Alten,
alternd dich zur Jugend halten.
Natürlich braucht diesen Leitspruch nicht ganz kategorisch umzusetzen, aber es ist wirklich eine Bereicherung für das Leben, wenn man sich nicht ausschließlich mit Gleichgesinnten und Gleichaltrigen umgibt. Gerade in der Pubertät gibt es die Neigung, alles aus dem eigenen Blickwinkel zu betrachten. Es tut den Heranwachsenden deshalb gut, wenn sie so hin und wieder aus ihrer Blase heraustreten.
Das Eingebundensein tut auch Pubertierenden gut

